
Open Source Census soll zeigen, welche Open Source Software (OSS) auf Servern und Desktop-Computern im Einsatz ist.
Die Firma Openlogic hat mit einigen Kooperationspartnern den Open Source Census gestartet. Die Umfrage im Web soll aussagekräftige Zahlen darüber liefern, welche Open Source Software (OSS) auf Servern und Desktop-Computern tatsächlich im Einsatz ist.
Die Ermittlung der installierten Software übernimmt dabei das Programm OSS Discovery (Census Edition). Umfrage-Teilnehmer laden es nach der Registrierung herunter und führen es auf ihrem Rechner aus. Dieses Vorgehen setzt freilich Vertrauen zum ausgeführten Programm voraus: Die Veranstalter versichern in den Teilnahmebedingungen, dass das Programm keine persönlichen Informationen ermittelt und keine Netzwerkscans durchführt. Zudem können die Teilnehmer die Daten vor dem Einsenden begutachten. Wählt der Umfrage-Teilnehmer noch dazu einen unauffälligen Login-Namen, ist die Anonymität der Daten laut Openlogic gewährleistet.

Open Source Census soll zeigen, welche Open Source Software (OSS) auf Servern und Desktop-Computern im Einsatz ist.
Die Ergebnisse macht Open Source Census auf der Projekt-Website publik, für registrierte Teilnehmer gibt es differenzierte Auswertungen. Derzeit zählt die Website rund 110.000 registrierte Software-Installationen auf 700 Rechnern. Die ermittelten Zahlen sind offenbar wie bei allen Umfragen interpretationsbedürftig: Da auch Bibliotheken gewertet werden, rangiert derzeit Zlib auf dem ersten Platz der verbreitetsten OSS-Programme, Firefox auf dem zweiten Platz, gefolgt von den XML-Parsern Xerces und Xalan. Dann erst folgt Open Office.
Zu den Sponsoren der Aktion zählen unter anderem die Marktforscher IDC, die Softwarefirma Collabnet, der Verband Open Source Business Foundation (OSBF), der Verlag O’Reilly Media sowie das Softwarehaus Unisys.





