Virtualisierungsspezialist VMware will das Startup Mesh7 übernehmen, das eine API-Sicherheitslösung auf Basis des Open-Source-Proxy Envoy anbietet.
Mit Mesh7 plant VMware seine Anwendungsservices abzusichern. Mesh7 hat eine API-Sicherheitslösung entwickelt, die das Verhalten der API-Layer beobachtet und Entwicklern Informationen liefert, welche Anwendungen miteinander über welche APIs kommunizieren. VMware will die Mesh7-Lösung in sein Tanzu-Service-Mesh. Damit sollen Entwickler und Sicherheitsexperten ein besseres Verständnis für die Funktionsweise und die Kommunikationswege ihrer Anwendungen erlangen, selbst wenn die über mehrere Multi-Cloud-Umgebungen hinweg interagieren. Die Integration der Mesh7-Lösung soll durch die Einblicke in die API-Layer auch verhindern, dass Sicherheitsrisiken durch Blindspots entstehen. VMware könne damit eine komplette API-Lösung anbieten, die einen einfacheren Betrieb verspreche und standardmäßig sicher sei, schreibt Tom Gillis, Manager der Networking and Security Business Unit von VMware.
Details zur geplanten Übernahme sind nicht genannt, es gibt aber ein definitives Übereinkommen der beiden Firmen. Mesh7 hat seinen Sitz in Sunnyvale, Kalifornien. In einer Mitteilung schreiben die beiden Firmengründer Amit Jain und Pratik Roychowdhury, dass sie ihre Kunden und Partner nach erfolgter Übernahme bei VMware willkommen heißen. Dort könnten sie ein noch höheres Service-Level erwarten.



