Die Wolken lichten sich: VMware hat am heutigen Mittwoch in München Details zum Verhältnis der eigenen Produkte zum Open-Source-Produkt Open Stack präzisiert.
Im Zentrum der Presseveranstaltung stand Vsphere 6, die Branchenprimus VMware als die Virtualisierungslösung für die Hybrid Cloud und als Basis für die Software-defined Datacenter der Kunden sieht. 650 neuen Features und Innovationen soll die angekündigte Version bieten und hochverfügbare, belastbare On-Demand-Clouds produzieren. Vsphere wird ergänzt durch die VMware Vcloud Suite 6, Vsphere with Operations Management 6 und die Storagelösung Virtual SAN 6.
Für Open Source Interessierte zentraler erscheint ein Randaspekt der Cloudinfrastruktur-Lösung: Die offizielle Integration von Open Stack. Das Open-Stack-Projekt pflegt schon etwas länger eine Schnittstelle zu VMware, nun bietet die Firma selbst ihren Kunden erstmals ein API zu Open Stack an.
Auf Nachfrage präzisierten die Amerikaner die Sache: Technisch sind die Schnittstellen identisch, was kaum wundert, denn VMware arbeitet schon seit 2012 bei der Open Stack Foundation mit. Die VMware Integrated Open Stack Distribution selbst umfasst mehrere gepflegte virtuelle Maschinen und ist kostenlos. Wer Support braucht, bekommt ihn für 200 Dollar und pro CPU und Jahr. Der umfasst allerdings keinerlei Hilfe beim Upgrade von einer Open-Stack-Version zu nächsten, und Releasewechsel vollführt Open Stack bekanntlich alle sechs Monate.






