Microsoft hat eine browserbasierte Version seines Quelltext-Editors Visual Studio Code (VS Code) veröffentlicht.
Wer https://vscode.dev im Browser aufruft, bekomme eine abgespeckte Version von VS Code präsentiert, die vollständig im Browser läuft, heißt es im Entwicklerblog von VS Code. Von dort aus lasse sich ein Ordner auf dem lokalen Rechner öffnen und mit dem Coden starten, schreibt Chris Dias im Blog.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Browser die File System Access API unterstützt, was derzeit bei Edge und Chrome der Fall ist. Die API ermöglicht Webseiten den Zugriff auf das lokale Dateisystem, abhängig von der Erlaubnis des Nutzers. Bei Firefox wird diese Aktion nicht unterstützt. In dem Fall muss die gewünschte Datei hochgeladen werden.

Firefox verweigert den Zugriff auf das lokale Dateisystem.
Zu den Einschränkungen der Browser-Version zählt, das Terminal und Debugger nicht verfügbar seien, weil man Rust- oder Go-Anwendung innerhalb der Browser-Sandbox nicht kompilieren, ausführen und debuggen könne.
Die Browser-Version eigne sich aber für die lokale Anzeige und Bearbeitung von Dateien, für schnelle Notizen und eine Vorschau in Markdown. Die Verwendung sei auch auf eingeschränkten Rechner möglich, auf denen man VS Code nicht vollständig installieren könne. Chromebooks sind als Beispiel genannt. Auch dort ließen sich lokale Dateien anzeigen und bearbeiten.
Für webspezifische Sprachen wie JSON, HTML, CSS und LESS sei die Codierungserfahrung in vscode.dev nahezu identisch mit der Desktop-Version, schreibt Chris Dias. Im Blogbeitrag sind weitere Details genannt.






