Eine neue Version des Video-Editors Openshot bringt ein neues Transformationstool mit, verbessert das Zoomen in die Timeline und die Performance der Echtzeit-Vorschau.
Weil Openshot 2.3 die Größe des Vorschaufensters besser bestimmt, rendert es nun keine Bilder und Frames mehr, die größer als dieses Fenster sind, was die Performance der Echtzeit-Vorschau erhöht. Per Mausklick lassen sich zudem Echtzeit-Transformationen an Clips vornehmen, die darin bestehen, diese zu skalieren und zu bewegen.
Das Vorschaufenster nutzt neuerdings einen eigenen Videoplayer. Dadurch lassen sich auf entsprechend zugkräftiger Hardware auch zur selben Zeit mehrere Preview-Fenster öffnen. Audiodateien erscheinen dabei als Wellenform. Zugleich zentriert Openshot Zooms in die Timeline nun automatisch auf die Mausposition, und speichert in den Projektdateien den jeweiligen Grad der Vergrößerung. Das spart Zeit, wenn der Cutter an eine bestimmte Stelle des Projekts zurückkehrt.
Nicht zuletzt kehrt das Razor-Tool in Openshot 2.3 zurück, mit dem sich Clips zerschneiden lassen. Der Titel-Editor lässt sich einfacher benutzen und neben Audioverbesserungen gibt es Optimierungen am Exportdialog. Weitere kleine Neuheiten lassen sich der offiziellen Ankündigung entnehmen, der Quellcode und Appimage-Pakete warten im Downloadbereich der Webseite. Alle Änderungen lassen sich zudem in einem Video betrachten.





