Der taiwanische Hardware-Konzern hat den unter anderem durch sein GPL-Violations-Projekt bekannten Harald Welte als Berater in Open-Source-Fragen engagiert. Das hat Via beim Ottawa Linux Symposium bekanntgegeben.
Welte soll sich in der neuen Position um die Open-Source-Strategie des Unternehmens kümmern und damit auch den Linux-Support für die Via-Produkte verbessern. Die Prozessoren Via C7 und den Via Nano und die zugehörigen Chipsets sind besonders erwähnt.
Zudem soll der Streiter für die GPL bei der Treiberentwicklung assistieren. Als Resultat erwartet sich Via standardkonforme und im Einklang mit der Kernel-Entwicklung stehende Treiber. Nicht zuletzt zählt auch die Kontaktaufnahme mit der Community zu Weltes Aufgabengebiet.
Richard Brown, bei Via für das Marketing zuständig, betont die strategische Bedeutung der Open Source Driver Development Initiative. Harald Welte zeigt sich gleichfalls erfreut und glaubt, dass durch die Zusammenarbeit bei Via ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Open-Source-Entwicklern entsteht. Der Zusammenarbeit ist seitens Via ein Linux-Portal gewidmet, dass sich derzeit im Aufbau befindet.



