Valve demonstriert Steam VR für Linux

Während Sonys neue Playstation VR gerade hohe Wellen schlägt, gibt es von Valve, den Machern von Steam, gute Nachrichten für VR-Interessierte, die auf Linux und Open Source bauen.

Einen Tag vor den Steam Dev Days 2016, die gestern zu Ende gingen, postet Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais ein Foto mit einem Rechner, an dem ein Schild “Linux VR Demo” hing. Vor Ort wurde dann die VR-Version von Dota auf einer Kubuntu-Maschine vorgeführt. An Stelle von Open GL setzt Valve für Steam VR auf Vulkan. Griffais tweetete später zudem, dass Valve nach Mesa-Entwicklern suche, die den quelloffenen AMD-Stack fit für Open VR machen.

Das Open-VR-API und Runtime soll es erlauben, die VR-Hardware verschiedener Anbieter zu nutzen, ohne dass sich die Anwendungen selbst darüber den Kopf zerbrechen müssen. Auf Github findet sich ein SDK mit API und Beispielen.

Für Linux-Nutzer und -Entwickler ist der kommende VR-Support eine gute Nachricht. Valve veröffentlichte Steam VR anfangs ohne Linux-Support, obwohl Steam bereits auf Linux läuft, kündigte einen Support aber für später an. Nun kommt das Projekt offenbar in die Gänge.

Von der Oculus Rift ist in Sachen Linux-Support hingegen trotz ursprünglicher Ankündigungen nichts mehr zu hören, Sonys Playstation VR kümmert sich um Sonys Playstation. Lediglich das HDK 2 des OSVR-Projekts (Open Source Virtual Reality) verspricht bislang Open-Source-Support, befindet sich aber noch in Entwicklung. Dank der Steam-Plattform ist Valve vor allem in Sachen Inhalte und Spiele interessant. Die sind für VR generell noch recht rar gesät.

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