Update für IPFire 2.25

Die kleine Firewall-Distribution IPFire stellt jetzt durch verbesserte Skripte gekappte Verbindungen schneller wieder her.

IPFire 2.25, Core Update 141, bringt zahlreiche Verbesserungen mit. Unter anderem ein komplett überarbeitetes DNS-System mit DNS-over-TLS. Zudem unterstützt IPFire nun LVM-Geräte.

Die DNS-Änderungen sind laut Blogpost Teil einer großen Umbauaktion. Eine vereinheitlichte Seite bietet nun alle DNS-Einstellungen an. Es lassen sich aus Load-Balancing-Erwägungen mehr als zwei DNS-Server eintragen, DNS-over-TLS wird zusammen mit strikter Qname-Minimierung aktiviert. Es gibt bessere Workarounds für Nutzer, deren Provider DNS-Antworten filtern und DNSSEC stören. Hier werden dann TLS und TCP für den Transport verwendet. Eine Safe-Search-Funktion für den Jugendschutz ist ebenfalls integriert, die auf die gleichnamigen Angebote der Suchmaschinen-Anbieter setzt.

Auch unter der Haube hat sich etwas getan. Das aktuelle IPFire setzt auf GCC 9, unterstützt Go, Rust sowie LVM-Laufwerke und wirft Python 2 für Python 3 über Bord. Der Textbrowser Elinks ist neuerdings Teil des Kernsystems. Das Intrusion Prevention System filtert nun auch Pakete von und zu Open-VPN-Clients. Der Paketmanager Pakfire setzt konsequent auf HTTPS, ein neues Paket ist “rfkill”. Ein Download-Link für die Distribution findet sich direkt am Ende der Ankündigung.

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