Update: Explosionsgefahr: Dell tauscht Notebook-Akkus aus - auch HP und Toshiba betroffen

Computerhersteller Dell hat nach eigenen Angaben sein Akku-Tauschprogramm aus dem Jahr 2006 erneuert.

Laut Dell liegen dem US-Verbraucherschutz (U.S. Consumer Product Safety Commission) neue Informationen über möglicherweise defekte Akkus aus dem Hause Sony vor, die in einigen Dell-Notebooks verbaut wurden. Sony schätzt, dass weltweit 300 defekte Akkus im Umlauf sind. Diese neigen zu Brand und Explosion. Aus der betroffenen Charge könnten Batterien in Dell Latitude und Inspiron-Notebooks stecken, möglicherweise sind die defekten Geräte auch als als Ersatzakku verschickt worden. Sony hat die Akkus im zwischen November 2004 und April 2005 gebaut.

Auf der Webseite Dell Battery Return Program sind Informationen zusammengefasst, wie die gefährlichen Akkus zu identifizieren sind und welche Notebooks betroffen sein könnten. Auch Kunden, die ihr Gerät bei der ersten Rückrufaktion die Seriennummer bereits geprüft haben, sollten diese Prüfung wiederholen. Dell will bei betroffenen Akkus für kostenlosen Ersatz sorgen.

Update: Von den möglicherweise fehlerhaften Sony-Akkus sind auch die Hersteller Hewlett Packard und Toshiba betroffen. Informationen zum Austauschprogramm von HP gibt es ebenfalls online. Auch Toshiba hat dafür eine eigene Website.

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