IBM hat in einer weltweiten Studie zur Cloud Transformation 7200 Führungskräfte aus 28 Branchen und aus 47 Ländern befragt. Zu den Ergebnissen zählt, dass Unternehmen sich nicht mehr auf eine einzelne private oder öffentliche Cloud verlassen.
Nur noch zwei Prozent der Befragten weltweit gaben an, nur eine Cloud-Lösung zu nutzen. Im Jahr 2019 waren das noch 29 Prozent. IBM gibt mit dem Blick auf die in Deutschland befragten Firmen diese Werte fast identisch an. Zwei Prozent nutzen eine einzelne private oder öffentliche Cloud, 28 Prozent sind hybrid unterwegs. Die Hybrid Cloud habe sich als dominierende IT-Architektur etabliert, folgert die Studie, die das IBM Institute for Business Value (IBV) zusammen mit Oxford Economics durchgeführt hat.
Auch in dieser Ära der hybriden Multi Cloud überwiegen aber Bedenken hinsichtlich Anbieterbindung, Sicherheit, Compliance und Interoperabilität, hat die Studie ergeben. Die Befragten sehen durch die Komplexität bei der Infrastruktur Schwachstellen entstehen, die Cyberkriminelle ausnutzen könnten.
Dass mehr als ein Drittel der Befragten angab, dass die Verbesserung der Cybersicherheit und die Verringerung von Sicherheitsrisiken nicht zu ihren größten Geschäfts- und IT-Investitionen gehören, darf in dem Zusammenhang verwundern. 80 Prozent der Befragten (in Deutschland 73 Prozent) sagten aber, dass die Integration von Datensicherheit in die Cloud-Architektur in den meisten Fällen wichtig oder äußerst wichtig für erfolgreiche digitale Initiativen sei.
Fast 79 Prozent der Befragten (in Deutschland 77 Prozent) gaben an, dass es für den Erfolg ihrer digitalen Initiativen wichtig oder äußerst wichtig ist, dass die Workloads vollständig portabel sind und keine Anbieterbindung besteht. Denn fast 69 Prozent der Befragten (in Deutschland 77 Prozent) sehen in der Anbieterbindung ein wesentliches Hindernis für die Verbesserung der Business Performance in den meisten oder allen Bereichen ihrer Cloud-Infrastruktur. Die Studie ist online bei IBM abrufbar.





