
Der Onboarding Wizard erlaubt eine Auswahl zwischen dem Boot von USB-Stick oder internem Datenträger.
Die neu erschienene Version 7.3.0 des NAS-Betriebssystems erlaubt nun die Installation von internen Datenträgern und behebt die kritischen Sicherheitslücken Copy Fail und Dirty Frag.
Lime Technology veröffentlichte am 12. Mai die neueste Version 7.3.0 des NAS-Betriebssystems Unraid. Die größte Änderung ist das neu eingeführte Internal Boot, mit dem die Entwickler einem lang gehegten Nutzerwunsch nachgehen: Nun ist die Installation des OS von internen Datenträgern wie NVMe, SSD oder eMMC statt nur von externen USB-Sticks möglich. Dank des aktualisierten Onboarding Wizards ist die Auswahl zwischen Internal Boot und Flash Boot einfach und transparent.
Die Lizenzprüfung, die bisher an den USB-Stick gebunden war, erfolgt bei Systemen mit TPM 2.0 nun über TPM. Für existierende User, die kein Interesse an einem Umstieg zum Internal Boot haben, ändert sich nichts. Falls Sie dennoch zu Internal Boot wechseln wollen, können Sie entweder über internen Datenträger booten und die Lizenz weiter über USB-Stick beziehen, oder völlig zu internem Boot und TPM-Lizenzierung umsteigen. Bei neuen Unraid-Nutzern, die mit 7.3 starten, wird automatisch anhand der vorhandenen Hardware die bessere Option ausgewählt.
Unraid-Nutzern ist der Upgrade besonders wegen der Security-Fixes empfohlen. 7.3 adressiert zwei kritische Sicherheitslücken: Copy Fail (CVE-2026-31431) und Dirty Frag (CVE-2025-43284). Außerdem enthält die neue Version Security-Updates zu GnuTLS, Info-ZIP, telnet, und X.Org Server.
Unraid 7.3 kommt kommt mit einer Reihe weiterer Qualitätsverbesserungen und Bug Fixes unter anderem in Docker, ZFS, WebGUI und dem File Manager. Entnehmen Sie Details dazu aus dem Blogpost oder der Dokumentation.



