Unix-Veteranen planen Debian-Fork

Eine anonyme Gruppe, die sich selbst als “Unix-Veteranen” bezeichnet, spielt mit dem Gedanken, einen Debian-Fork zu kreieren, weil Debian heute zu sehr auf Gnome und Systemd fixiert sei.

Die heutige Führung des Projekts, lassen die Veteranen wissen, sei übermäßig von Gnome-Entwicklern beeinflusst und zu sehr geneigt, den Bedürfnissen des Desktops Priorität einzuräumen, obwohl doch die Masse der Debian-User technisch orientierte Administratoren seien. Insbesondere wollen die Initiatoren eines möglichen Forks nicht zu Systemd gezwungen werden, das nach ihrer Meinung die Unix-Philosophie verrät. Weiter schreiben sie. das heutige Debian werde von der Tendenz verfolgt, sein eigenes Mandat zu verraten, ein Grundprinzip der Open-Source-Bewegung: Die Rechte der Nutzer haben die oberste Priorität. Stattdessen diktierten Entwickler und Package Maintainer den Usern ihre Wahl. Die Zentralisierung aller  Control Services, Sockets, Devices, Mounts, etc. in einem einzigen Daemon sei ein Schlag ins Gesicht der Unix-Philosophie. Wenn Systemd in Debian das System-V-Initsystem ersetze, wollen sie einen Debian-Fork als neue Distribution ins Leben rufen.

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