Die 3D-Engine Unity erfreut sich in der 3D-Welt großer Beliebtheit. Nun kündigt Unity3d eine offizielle Version des Unity Editor für Linux an.
Im Prinzip gibt es den Unity Editor bereits seit Jahre, allerdings in einer inoffiziellen und experimentellen Variante. Die Macher von Unity stellen nun in einem Blogpost fest, dass eine wachsende Zahl von Nutzern diesen experimentellen Editor einsetze. Zugleich bemerke man eine steigende Nachfrage aus der Film-, Auto-, Transportindustrie sowie dem verarbeitenden Gewerbe.
In der Folge haben sich die Entwickler der Engine entschlossen, nun eine offiziell unterstützte Variante des Unity-Editors 2019.1 für Linux zu veröffentlichen. Diese laufe in einer Vorabversion auf Ubuntu 16.06, 18.04 und Centos 7. Der Editor ist zudem optimiert auf 64-Bit-Systeme mit Gnome-Desktop und Grafikkarten von Nvidia (mit proprietärem Treiber) sowie AMD (Mesa Grafikkartentreiber).
Ausgereift Ende 2019
Wer den Unity Editor unter Linux ausprobieren möchte, kann ihn über das so genannte Unity Hub beziehen. Diese Software lässt sich hier herunterladen und als App-Image installieren. Die Unity3d-Entwickler hoffen auf zahlreiches Feedback in ihrem Forum. Vollen Support für den Editor wird es wohl aber der so genannten Tech-Stream-Version 2019.3 des Unity Editors geben.
Daneben existiert auch die 2018er-Version des Editors, die Langzeit-Support erhält und in den nächsten Wochen als Version 2018.4 erscheinen soll. Einen Linux-Support dafür erwähnt die Ankündigung nicht. Für Privatnutzer ist Unity3d kostenlos, daneben gibt es kostenpflichtige Plus- und Pro-Varianten für kommerzielle Projekte und zusätzlichen Support.





Godot ist eine freie Alternative zum proprietären Unity.
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