Die kommerzielle Unified-Communications-Lösung Unison ist nun in der kostenfreien "sponsor-supported version" erhältlich, die sich durch Einblendung von Anzeigen finanzieren soll.
Die Software-Suite vereint Mail, Telefonie, Instant Messaging, Kalender und Verzeichnisdienst. Die Serverseite läuft unter Linux, den Desktop-Client gibt es für Windows XP und Vista sowie in einer nativen Linux-Version, die derzeit noch als Beta gekennzeichnet ist. Interessierten Anwender bietet der Hersteller eine Online-Demo und einen Trial-Download der Clients.
Bei der nun vorgestellten gesponserten Version entfallen die Lizenzkosten des kommerziellen Produkts. Dabei erhalte der Anwender laut Unison dennoch die volle Funktionalität und unbegrenzte Client-Lizenzierung. Dafür muss er im Client und in der Administrationsoberfläche eingeblendete Anzeigen in Kauf nehmen – ein Modell, das beispielsweise der Browser-Hersteller Opera in früheren Versionen eingesetzt hat. Einen optischen Eindruck vermittelt eine Seite im Unison-Webauftritt.
Gleichzeitig versichert Unison, an die Anzeigenkunden nur statistische Daten zu übermitteln. Informationen, die sich Personen, Firmen oder verarbeiteten Inhalten zuordnen lassen, würden nicht weitergegeben.
Die kostenlose, anzeigenfinanzierte Version steht zum Download bereit. Deren Anwender können die Anzeigen durch den Nachkauf einer kostenpflichtigen Lizenz loswerden.





