Umfrage: Selbstüberschätzung bei Spam und Phishing

Laut einer Umfrage des Security-Spezialisten Kaspersky unter Nutzern in Deutschland brüstet sich über die Hälfte der Teilnehmer damit, Spam und Phishing per Mail und SMS erkennen zu können. Dennoch sind laut Umfrage bereits 17 Prozent in die Falle getappt.

Selbstüberschätzung, Fahrlässigkeit, aber dennoch sich des Risikos bewusst sein – so lassen sich die aktuellen Ergebnisse einer Kaspersky-Umfrage unter Nutzern in Deutschland zu Spam und Phishing zusammenfassen. Weiteres fatales Ergebnis: Im Falle des eigenen Versagens werden keine Konsequenzen gezogen, 13 Prozent änderten nach der Preisgabe ihrer Zugangsdaten nicht.

Die Zahlen zeigen zudem, dass besonders Männer sowie die Altersgruppen unter 45 Jahren besonders nachlässig waren, berichtet Kaspersky. Klassische Aufhänger für Attacken waren gefälschte Links für Pakete und Banking per SMS sowie Ticketangebote per Mail. In den vergangenen 12 Monaten haben 55 Prozent der Befragten gefälschte Links per SMS erhalten, die angeblich von Logistikdienstleistern oder Banken stammen, während 12 Prozent gefälschte Ticketangebote für Konzerte oder Festivals per E-Mail erhielten und 11 Prozent solche für die anstehende Fußball-EM.

Für die YouGov-Umfrage im Auftrag von Kaspersky wurden im Zeitraum 22. bis 24. Mai 2024 insgesamt 2035 Mitglieder des YouGov Panel Deutschland ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland.

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