Umfrage: Jeder fünfte Online-Shopper wird betrogen

Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge sind 23 Prozent der deutschen Kunden von Online-Shops schon einmal in krimineller Absicht betrogen worden. Davon geben zwei Prozent an, dass sie bereits häufiger betrogen worden seien, so der Verband.

Für die Umfrage hat Bitkom im Oktober 2019 1087 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt, darunter 1024 Online-Käufer. Die Frage lautete dabei: Wenn Sie an Ihre Erfahrungen beim Online-Shopping insgesamt denken, welche negativen Erfahrungen haben Sie bislang gemacht?

Von den Befragten geben 13 Prozent an, ihre Bezahldaten seien im Anschluss an einen Online-Kauf schon einmal missbraucht worden. Florian Lange, Bitkom-Referent für Handel und Logistik rät: „Vertrauenswürdige Shops sind unter anderem an Gütesiegeln wie Trusted Shops, TÜV oder EHI erkennbar.“ Weitere Zeichen für die Seriosität seien auch ein Impressum mit Nennung und Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen.

Zu den am meisten genannten negativen Erfahrungen beim Online-Shopping zählt allerdings kein Betrug sondern schlicht eine verspätete Lieferung der Ware: 84 Prozent kennen dieses Problem. Davon erleben 12 Prozent dies häufig und 72 Prozent selten.

Drei von vier Internet-Käufern (75 Prozent) haben der Umfrage zufolge auch erlebt, dass die bestellte Ware in der Realität nicht den Abbildungen und Beschreibungen im Netz entsprochen hat. 73 Prozent der Befragten hat zudem fehlerhafte oder beschädigte Ware erhalten.

Über unzulänglichen Kundenservice ärgern sich 57 Prozent der Kunden.

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