Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt nach §7 BSI-Gesetz vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Unternehmen sollten die Kaspersky-Software durch alternative Produkte ersetzen, rät das BSI.
Wie das BSI mitteilt, bergen das Vorgehen militärischer und nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland sowie die im Zuge des kriegerischen Konflikts von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland ein erhebliches Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs. Daraus ergebe sich die Warnung vor der Kaspersky-Lösung. Denn der Anbieter könne „selbst offensive Operationen durchführen, gegen seinen Willen gezwungen werden, Zielsysteme anzugreifen, oder selbst als Opfer einer Cyber-Operation ohne seine Kenntnis ausspioniert oder als Werkzeug für Angriffe gegen seine eigenen Kunden missbraucht werden“, so das BSI.
Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfüge über weitreichende Systemberechtigungen und müsse systembedingt, zumindest aber für Aktualisierungen, eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten, schreibt das BSI. Daher sei Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme, so das BSI in seiner Warnung weiter.




Ja, ist klar “Kauft nicht beim Russen!”
Kauft lieber das Original OS, welches diese Art Schutz überhaupt braucht, beim Ami.
…Ob die anderen (Ami-)Produkte keine SpyWare enthalten sei dann mal dahingestellt ;-)