Mit dem freien Python-Framework Tryton lassen sich Business-Anwendungen programmieren. Version 3.8 bringt den Webclient Sao mit, verbessert die Zugänglichkeit und liefert beim Validieren verständliche Fehlermeldungen.
Eine private Stiftung aus Belgien finanziert die Tryton-Entwicklung, die plattformübergreifende Software steht unter GPLv3 und verwendet PostgreSQL als Datenbank. Zu den unterstützten Funktionen gehören laut Webseite:
Accounting Invoicing Sale Management Purchase Management Analytic Accounting Inventory Management Manufacturing Resource Planning (MRP) Project Management Lead and Opportunity Management
Neu in Version 3.8 ist die verbesserte Accessibility. Für den GTK-Client haben sich die Macher am Gnome Accessibility Developers Guide orientiert, für den Webclient an der Web Accessibility Initiative des W3C. Der Webclient gehört ebenfalls zu den Neuzugängen, er trägt den Namen Sao und setzt auf mit Jquery, Bootstrap und HTML 5 auf responsive Design. Eine Demo lässt sich unter http://demo.tryton.org begutachten, Login und Passwort lauten “demo” und “demo”.
Daneben erhalten Nutzer der Clients nun mehr Hilfe. Geben sie falsche Daten in ein Webformular ein, tauchen Hilfetexte auf, die erklären, was schief läuft. Ein neuer Report zeigt die Beträge im Kassenbuch über einen bestimmten Zeitraum. Der Wizard für Rechnungen lässt andere als das aktuelle Datum zu. Das Feld für die Umsatzsteueridentifikationsnummer (VAT identifier) lässt sich nun erweitern.
Nicht zuletzt haben die Entwickler am Projektmanagement gearbeitet und in diesem Bereich eine Fortschrittsanzeige ergänzt. Im Verkaufsbereich gibt es ein Feld für das konkrete Auslieferungsdatum, außerdem wurde ein neuer Bereich für Kundenwünsche und -beschwerden ergänzt. Auch zeitlich begrenzte Verkaufsaktionen lassen sich im System abbilden. Alle Details liefert die Ankündigung der neuen Version. Sie enthält auch einen eigenen Bereich, der die Veränderungen für Entwickler auflistet. So gibt es etwa einige Änderungen am Umgang mit der Datenbank.






