Sporadische Abstürze brachten Linux-Kernelentwickler auf die Spur eines Fehlers im Compiler.
Zunächst war unklar, was die Abstürze verursachte. Da es auch am Kernel-Code hätte liegen können, begann eine intensive Fehlersuche. Linus Torvalds selbst fand dann als Ursache einen Fehler im Compiler, der unter bestimmten Umständen eine angegebene Option ignoriert. Wie sich herausstellte war der Fehler aber bereits entdeckt und in den Quellen des GCC repariert worden. Der Patch war aber in den veröffentlichten GCC-Versionen noch nicht enthalten. Es ist davon auszugehen, dass jetzt schnell korrigierte Releases folgen werden.
In der Diskussion auf der Mailingliste reagierte Torvalds übrigens wieder einmal in der überschießenden Weise, für die er berüchtigt ist, und bezeichnete den Compiler unter anderem als “pure Scheiße”. Glücklicherweise versachlichte sich die Diskussion aber dann doch.



