Top500: Japanischer Superrechner auf ARM-Basis übernimmt die Spitze

In der 55. Ausgabe der Top500-Rangliste der schnellsten Supercomputer der Welt hat der Fugaku am RIKEN Center for Computational Science in Kobe, Japan, mit 415,5 Petaflops im High-Performance-Linpack-Benchmark (HPL) die Spitze übernommen.

Quelle: Riken

In der 55. Ausgabe der Top500-Rangliste der schnellsten Supercomputer der Welt hat der Fugaku am RIKEN Center for Computational Science in Kobe, Japan, mit 415,5 Petaflops im High-Performance-Linpack-Benchmark (HPL) die Spitze übernommen. Der Fugaku ist überdies mit ARM-Prozessoren bestückt.

Die ARM-Prozessoren stammen von Fujitsu (48-core A64FX SoC). Das japanische System verwendet 152.000 Prozessoren. Der nun auf Platz zwei der Top500 verdrängte Rechner Summit aus den USA kommt auf 148 ,8 Petaflops und ist damit weit abgeschlagen. Er nutzt IBM-Power-Prozessoren und steht am Oak Ridge National Laboratory in Tennessee.

Die Nummer drei ist Sierra, ein System am Lawrence Livermore National Laboratory in Californien und einem HPL von 94,6 Petaflops.

Die Nummer vier ist Sunway TaihuLight, ein System das am National Supercomputing Center in Wuxi steht und seit der Erstinstallation im Jahr 2016 mit 93 Petaflops aufwarten kann. Bislang lag dieser Rechner auf Platz drei.

Auf Platz fünf liegt der Tianhe-2A mit 61,4 Petaflops die mit einer Miaschung aus Intel Xeon CPUs und selbstentwickelten Matrix-2000-Coprozessoren erreicht werden.

Mit dem HPC5, hat ein neuer Rechner die Top10 erreicht und belegt dort Platz sechs mit 35,5 Petaflops auf Basiseines PowerEdge-System von Dell. Der Supercomputer ist beim italienischen Energiekonzern Eni S.p.A installiert.

Selene, die Nummer sieben ist ebenfalls neu in der Liste und baut auf Nvidias Ampere A100 GPUs and AMDss EPYC Rome CPUs um 27,58 Petaflops zu erreichen. Der Rechner steht bei Nvidia in den USA.

Mit Frontera einem Dell C6420-System am Texas Advanced Computing Center ist Platz acht belegt. Die 23,5 HPL-Petaflops errechnen 448.448 Intel-Xeon-Cores.

Mit dem zweiten italienischen System, dem Marconi-100 am CINECA Research Center kommt ein Verbund von IBM Power9-Prozessoren und Nvidias V100 GPUs auf 21,6 Petaflops..

Platz zehn belegt Piz Daint mit 19,6 Petaflops. Das Cray-XC50-System arbeitet am Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano. , Switzerland. Es baut auf Intel Xeon Prozessoren und Nvidia P100 GPUs.

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