Thunderbird 2.0 ist fertig

Zwölf Tage nach Veröffentlichung eines ersten und einzigen Release Candidates hat die Mozilla Foundation die endgültige Version des Mail-Programms Thunderbird 2.0 freigegeben.

Unter den Neuerungen findet sich die Möglichkeit, Nachrichten mit eigenen Schlagwörtern zu markieren. Diese Schlagwort-Tags lassen sich mit virtuellen Ordnern oder den Ansichts-Einstellungen kombinieren und sollen so die Organisation von Mails vereinfachen. Dass sich Ordner mit speziellen Funktionen wie ungelesene Nachrichten oder Favoriten anlegen lassen, erleichter die Organisation der Post ebenfalls.

Suchergebnisse dürfen zudem als virtueller Ordner gespeichert werden. Das ist praktisch um etwa alle Mails zu einem Projekt zusammenzuführen. Die unterliegende Suche für solche Aktionen soll deutlich schneller arbeiten. Sie startet zudem bereits beim Eintippen des ersten Buchstaben des Suchworts.

Einen ersten Überblick über neue Nachrichten zeigt Thunderbird in der neuen Version an, wenn der Mauszeiger sich über einem Ordner mit ungelesenen Nachrichten befindet.

Für mehr Sicherheit bei der Kommunikation haben die Entwickler den Junk-Filter verbessert und einen Filter zum Schutz vor Pishing-Mails eingeführt. Der soll vor Nachrichten warnen, die versuchen, vertraulicher Informationen zu erschleichen. Gewarnt wird zudem vor URLs, die auf ein anderes Ziel verweisen als im sichtbaren Link angegeben.

Kleinere Probleme sind allerdings noch geblieben: So funktioniere die Gnome-Integration für Fedora Core 3 mit dem Standardpaket für Linux nicht richtig. Ein spezielles Paket, dass diese Problem behebt und eine Anleitung zur Installation stehen jedoch bereit.

Detaillierte Informationen zu behobenen Bugs und weiteren Änderungen finden sich Weblog “The Rumbling Edge”, dem Weblog für Thunderbird-Entwickler. Die neueste Version des Mailclients kann ab sofort über die Server der Mozilla Foundation heruntergeladen werden.

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