The Egg – Handheld-Webserver mit Tizen-Linux

Nachdem die erste Kickstarter Kampagne für den eiförmigen Webserver-Handheld The Egg nicht funktioniert hat, zeigte die Firma Eggcyte beim Intel Debeloper Forum in San Francisco die überarbeitete Version.

The Egg bringt ein 2,4 Zoll-Display mit, einen Atom Quad-Core-Prozessor (Bay Trail) und bis zu 256 GByte Speicher. Neben der Funktion als privater Cloud dient das Ei auch als Hotspot. The Egg wird vom Hersteller als selbstkonfigurierender Webserver beworben, mit dem sich Daten wie Bilder, Musik und Videos über das Internet teilen lassen, ohne dafür einen Service wie die sozialen Netzwerke nutzen zu müssen. Die Dateien sind dabei passwortgeschützt. Auch Streaming sei über WLAN auf kompatible TV-Geräte und PCs möglich, berichtet Eggcyte.

The Egg: Eiförmiger Mini-Webserver mit ebensolchem Display und Touchbedienung. Quelle: Eggcyte

The Egg: Eiförmiger Mini-Webserver mit ebensolchem Display und Touchbedienung. Quelle: Eggcyte

Mit ihrem Akku soll die Hardware auch ohne externe Stromversorgung rund 10 Stunden durchhalten. Über einen Micro-USB-Anschluss lassen sich auch Daten von einem Smartphone im Ei speichern, sofern die Gegenseite ein iPhone oder ein Android-Smartphone mit der entsprechenden App ist. Bluetooth beherrscht The Egg auch. Als Betriebssystem läuft ein Tizen-Linux. Die Preise für den kleinsten Speicherausbau mit 64 GByte beginnen bei 199 US-Dollar. Im Oktober soll der Verkauf beginnen, beim IDF war ein funktionierendes Vorserienmodell zu sehen. Auf der Webseite von Eggcyte gibt es weitere Informationen.

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