Tails 3.12 setzt auf USB-Image und startet schneller

Tails 3.12 ändert die Installationsprozedur, aktualisiert die mitgelieferten Komponenten und soll schneller starten.

Die Distribution Tails erlaubt das sichere und anonyme Surfen im Internet, ohne die entsprechenden Softwarekomponenten manuell einrichten zu müssen. Die jetzt freigegebene Version 3.12 ändert die Installationsprozedur, aktualisiert die mitgelieferten Komponenten und soll schneller starten.

Anstelle eines ISO-Images müssen sich Anwender ab sofort ein USB-Image herunterladen und es dann auf einen USB-Stick schreiben. Unter Debian und Ubuntu übernimmt die entsprechende Aufgabe das Programm GNOME Disks, den “Tails Installer” müssen Nutzer dort folglich nicht mehr installieren. Im Zweifel lässt sich das USB-Image aber auch mit “dd” auf einen entsprechenden Stick schreiben.

Ein ISO-Image stellen die Tails-Macher allerdings weiterhin bereit. Gedacht ist dieses jedoch primär für alle, die Tails in einer virtuellen Maschine einsetzen wollen oder zwingend von einer DVD booten müssen.

Neben dieser Umstellung haben die Tails-Entwickler die enthaltene Software aktualisiert. So läuft im Hintergrund der Kernel 4.19, dem ein aktuelles Microcode- und Firmware-Paket beiseite steht. Der Tor-Browser liegt in Version 8.0.5 vor, Thunderbird klettert auf Version 60.4.0.

Entfernt hat das Tails-Team die Software Liferea, die schon mit Tails 3.9 als veraltet galt. Abschließend soll Tails jetzt etwas flotter starten. Alle Neuerungen fasst noch einmal die offizielle Ankündigung zusammen.

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