Systemd-kcm ist ein grafisches Kontrollmodul für Systemd und Teil der KDE-Infrastruktur. Seit kurzem ist eine neue Version 1.2.0 verfügbar, die zusätzliche Tabs mitbringt.
Ursprünglich hieß Systemd-kcm “kcmsystemd” und hatte seine Heimat auf Github. Nun wurde das Projekt umbenannt und lebt als Teil der KDE-Infrastruktur weiter. Es basiert auf Frameworks 5 und zeigt laut Blogeintrag in einem der Tabs die aktiven und inaktiven Systemd-Units an. Der Benutzer kann nach bestimmten Unit-Typen filtern, etwa nach Services, Targets oder Timer. Über ein Kontextmenü lassen sich einzelne Units zudem starten, stoppen, aktivieren, deaktivieren, isolieren und maskieren. Ein weiteres Tab listet die zugehörigen Konfigurationen auf.
Neu in Version 1.2.0 ist das “User-Units”-Tab das Informationen zu Units anzeigt, die auf Benutzerebene laufen. Auch das “Timers”-Tab gehört zu den Neuerungen. Es zeigt die aktiven Timer für das System und den User und findet seine Entsprechung in dem Befehl “systemctl list-timers”. Timer die auf System- und Benutzerebene laufen lassen sich auf Basis ihrer Icons unterscheiden, bislang fehlen noch passende Tooltipps und Kontextmenüs.
Weitere Details zur Software sowie Informationen zum Git-Repository gibt es in dem Blogeintrag mit der Ankündigung. Als Tarball steht der Quellcode im Downloadbereich des KDE-Projekts bereit.






