Auf der Susecon hat der Distributor sein überarbeitetes Treiber-Portal Drivers.suse.com vorgestellt, einen Teil des neuen Suse Solid Driver Program. Der Relaunch soll die Kooperation mit Hardware-Herstellern vereinfachen, aber auch Kunden schneller zu neuen Treibern verhelfen.
Mit dem neuen Suse Solid Driver Programm soll es “für den Kunden keinen Unterschied mehr machen, ob er Standard-SLES oder SLES zusammen mit einem oder mehreren anderen, Hersteller-spezifischen Treibern verwendet”, erklärt Gerald Pfeifer, Direktor des Produkt Management bei Suse und für SLES verantwortlich, am Rande der Susecon13. “Wir haben festgestellt, dass unsere Kunden Service Packs sehr schätzen, aber zu oft sollen die nicht kommen, lieber installiert man den Treiber für die neue Hardware alleine.”
Kernel-Module und andere Treiber fanden Kunden schon in der Vergangenheit auf Webseiten wie der des Suse Partner Linux Process und Suse Partner Linux Program, wo Hardware-Hersteller gemeinsam mit Suse Treiber hochladen und bereitstellen konnten. Über das neue Portal “drivers.suse.com” habe man den Service noch ausgebaut, berichtet Pfeifer, “Die Treiber dort sind gemeinsam mit Herstellern entwickelt, maßgeschneidert für die Hardware und von Suse und dem Hersteller voll supported. Später kommen die alle auch ins nächste Service Pack.” Die Treiber, die der Kunde auf der Webseite für seine neue oder exotische Hardware findet, seien von Suse getestet und auditiert – etwa ob sie sich mit Kernel-APIs vertragen. Zertifiziert allerdings sind die nicht, denn Suse, so Pfeifer, zertifiziert generell nur Systeme und Software, keine einzelnen Komponenten.







