Bei der derzeit virtuell abgehaltenen Susecon hat der Linux-Spezialist das Service Pack 3 seine Distribution Suse Linux Enterprise Server 15 (SLES) gezeigt.
Mit SLES 15 SP3 hat Suse den Schritt hin zur kompletten binären Kompatibilität zwischen Opensuse Leap und Suse Linux Enterprise getan. Die beiden Distributionen unterscheiden sich wie berichtet dann nur noch in wenigen Paketen, die hauptsächlich Bestandteile der jeweiligen Marken enthalten.
Benutzer sollen damit etwa Workloads nahtlos von Entwicklungs- und Test-Umgebungen mit Opensuse Leap auf Produktionsumgebungen mit SLES 15 SP3 und wieder zurück verschieben, teilt Suse mit. Die Kompatibilität der Anwendungen bleibe dabei gewahrt. Mit SLES 15 SP3 geht die Einführung von Suse Linux Enterprise Base Container Images (SLE BCI) einher. Diese stellten für Anwendungsentwickler flexible und sichere Container-Images und Tools bereit. Für die Anforderungen regulierter Märkte sollen gehärtete und zertifizierte SLE BCI bereitgestellt werden.
SLES 15 SP3 bringe zudem Support für die neuesten Intel-, AMD- und IBM Z- und POWER-Hardwareplattformen mit. Auch neue ARM-Chipsätze zählen zu den damit unterstützten Architekturen. Verbessert habe man auch die Datenbankunterstützung und die Leistungsfähigkeit allgemein, teilt Suse mit. STIG-Compliance (Security Technical Implementation Guides) und Krypto-Unterstützung verbesserten die Sicherheit. SLES 15 SP3 soll in wenigen Wochen für die Kunden verfügbar sein. Die Susecon Digital läuft noch bis Donnerstag.



