Suse hat vom deutschen Hersteller IT-Novum die Vermögenswerte der Software.Defined-Storage-Lösung Openattic gekauft. Für Suse ist der Zukauf von Technologie ein Novum.
Teil des Kaufs ist auch die Übernahme der Entwickler, die bei IT-Novum an Openattic arbeiten. Zum Kauf, den Suse bei der derzeit stattfindenden Susecon 2016 in Washington bekannt gab zählen mit den Vermögenswerten auch die Markenrechte, die Domains und die Entwicklerinfrastruktur. Suse verpflichtet sich, das Sponsoring der Openattic-Community von IT-Novum zu übernehmen. Zum Kaufpreis gab es keine Angaben.
Bei der Susecon betonten die Manager übereinstimmend, dass Openattic komplett freie Software bleibe. Ralf Flaxa, Entwicklungschef bei Suse sagte gegenüber dem Linux-Magazin, dass Openattic auch die bisher unterstützten Distributionen weiter unterstützen werde. Das Entwicklerteam von Openattic arbeite unter seiner Verantwortung und bleibe eigenständig. Flaxa schätzt an Openattic die Ceph-Fähigkeiten aber auch die Unterstützung für weitere Technologen wie etwa DRDB. Suse arbeite bereits länger mit IT-Novum und der Openattic-Community zusammen, sagte Flaxa und habe etwa die Unterstützung für iSCSI beigesteuert.
Wichtig für den jetzt bekannt gegebenen Kauf sei auch gewesen, dass die Openattic-Lösung komplett unter eine freien Lizenz (GPLv2) steht und auch die Entwicklung und das Bugtracking offen seien, sagte Ralf Flaxa dem Linux-Magazin.
Suse-CEO Nils Brauckmann sieht den Kauf der Openattic-Assets und die Übernahme der Entwickler als perfekte Ergänzung zu der Open-Source-Strategie des Unternehmens. Suse hatte bereits vor einigen Monaten eine engere Zusammenarbeit mit Openattic angekündigt,





