Der Supercomputer aus HPE-Produktion, den eine SpaceX-CR12-Rakete Mitte August zur Internationalen Raumstation ISS beförderte, ist inzwischen in Betrieb genommen worden und hat einen ersten Meilenstein erreicht.
In einem Linpack-Benchmark, wie er auch auf der Erde für die Einordnung in die Top-500-Liste verwendet wird, schaffte er eine Rechenleistung von einem Teraflop. Mit dieser eine Billion (tausend Milliarden) Fließkomma-Rechenoperationen in der Sekunde war der Rechner etwa 30mal so schnell wie ein guter Laptop. Diese hohe Rechenleistung ist nötig, um später im Zuge einer Marsmission auch komplizierte Manöver vor Ort berechnen zu können. Der Mars ist so weit von der Erde entfernt, dass wegen der nötigen Signallaufzeit, die von einigen Sekunden bis zu einer Dreiviertelstunde betragen kann (je nach Position der beiden Himmelskörper zueinander), keine operativen Berechnungen auf der Erde mehr möglich sind. Die Rechner müssen also auf dem Flug mitgenommen werden. Ob und wie gut das funktioniert, soll im Moment mit dem Superrechner von HPE getestet werden.




Vielleicht sollte die European Space Agency (ESA) oder das Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch einmal einen Linux Supercomputer mit Analysen nutzen.Ein Ergebnis wäre wahrscheinlich das die Nutzung eines Weltraumbahnhofes in Französisch-Guayana (Lateinamerika) oder alternativ in Kasachstan (Zentralasien) keine gute Idee bei Milliarden Budgets für europäische Weltraumtechnologie sind.Stattdessen wären die Kanaren auf dem gleichen Breitengrad wie der Weltraumbahnhof Cape Canaveral der NASA wahrscheinlich wesentlich besser. Auf dem Teide Plateau wäre man auch schon 3000 Meter hoch.Und der Saturn und seine Monde sind wahrscheinlich wesentlich interessanter als der Mars für Missionen.Und Mars Rover die mit Rädern einige 100 m… Mehr »