Studie zu Open Stack im Unternehmenseinsatz

In Zusammenarbeit mit HP hat das Beratungsunternehmen Crisp Research erste empirische Untersuchungsergebnisse zum Unternehmenseinsatz von Open Stack vorgestellt.

Die freie Cloud-Lösung Open Stack etabliert sich als der Standard für IaaS-Lösungen, weil gleichwertige Alternativen, die nicht nur von einzelnen Herstellern abhängen, nicht existieren. So ließen sich die Ergebnisse der Studie in einem Satz zusammenfassen. Die Untersuchung, die sich auf eine repräsentative Stichprobe aus über 700 IT-Verantwortlichen bezog, hatte unter anderem ergeben, dass Open Stack einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt: Über die Hälfte der Befragten, namentlich in größeren Unternehmen,  verbanden mit dem Produkt konkrete Vorstellungen. Sie erwarten davon besonders einen hohen Standardisierungsgrad (55,8 Prozent), hohe Performance und Skalierbarkeit (64 Prozent) und ein hohes Sicherheitsniveau. Das spiegelt sich auch in der Motivation der Open-Stack-Evaluierung: Die meisten (53,2 Prozent) beschäftigen sich generell frühzeitig mit innovativen Technologien, über 40 Prozent suchen gezielt nach einer herstellerunabhängigen Lösung, fast 40 Prozent (37,9) rechnen sich selbst zu den Open-Source-Befürwortern.

Gegen Open Stack aus Anwendersicht sprechen vor allem die intern nötigen Spezialkenntnisse, der noch bestehende Mangel an qualifizierten Dienstleistern und Integratoren sowie die kleine Zahl an Referenzprojekten. Entsprechend plant die Mehrheit der Anwender den Einsatz professionell vorkonfigurierter Distributionen und eine Hilfestellung durch spezialisierte, externe Anbieter.

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