OpenStack gehört zu den leuchtenden Sternen am Open-Source-Himmel. Innerhalb von sechs Jahren hat sich eine weltweite Community, bestehend aus 55076 Mitgliedern verteilt über 182 Länder, entwickelt, die unterstützt von 604 Unternehmen einen Output von über 20 Millionen Lines of Code, 6 Kernprojekte und 13 Sub-Projekte zu verzeichnen hat (Stand: Juni 2016). Im Oktober 2016 ist mit Newton das Release Nummer 14 erschienen. Gegenwärtig werden im Open-Stack-Marketplace 104 Produkte angeboten. Zu den erfolgreichen Anwendern zählen Unternehmen wie Bloomberg, Paypal, Walmart, CERN, Comcast, Disney, Time Warner, Sony, American Express, Wells Fargo und eBay. Unter den Sponsoren von Open Stack finden sich namhafte Unternehmen wie Intel, Red Hat, Suse oder IBM und AT&T.
Trotz einer generell hohen Beliebtheit von Open-Source-Technologien haben es nur wenige Projekte geschafft, eine kritische Verbreitung in der Enterprise-IT zu erreichen. Neben Linux selber, MysQL oder dem Apache Webserver zählt dazu auch Open Stack, dass eine große Open-Source-Welle in der Unternehmens-IT ausgelöst hat. Die erwähnte Studie von Crisp Research kam bei der Untersuchung des deutschen Cloudmarktes weiter zu dem Schluss, dass die überwiegende Mehrheit der Unternehmen (41,1 Prozent) private Clouds favorisieren. Einer rein öffentlichen Cloudlösung sind dagegen nur 10,8 Prozent zugeneigt. Zu den wichtigsten strategischen Gründen für den Cloud-Einsatz zählen Effizienzsteigerung der IT, höhere Innovationsgeschwindigkeit, steigende Kundenanforderungen und Verbesserung der Agilität. Dagegen spielen Kostenreduzierungen oder die Optimierung Capex versus Opex nur eine untergeordnete Rolle. Die Anforderungen richten sich in erster Linie auf ein hohes Sicherheitsniveau, gute Skalierbartkeit oder maximale Flexibilität.






Diese sogenannte “Studie” belegt überhaupt nichts, außer, dass die Firma Crisp Research besonders eifrig dabei ist, ihren Firmenkunden die gewünschten Trends herbeizuzaubern.