Flumotion, die freie Version des Streaming-Servers der Firma Fluendo, gibt es nun in Version 0.5.2.
Nachdem die letzte Release vor allem mit neuen Features klotzte, bügelt “Can Thomas”, so der Codename der aktuellen Veröffentlichung, vor allem zahlreiche Bugs aus, darunter viele, die in der grafischen Oberfläche stecken. Flumotion versteckt nun seine Debugging-Ausgaben vor eher unerfahrenen Benutzern und versucht so auch Anwender zu akquirieren, denen die technischen Hintergründe wenig sagen. Aus diesem Grund wurde der Wizard komplett überarbeitet, um den Umgang mit ihm zu vereinfachen und Abstürze zu vermeiden.
Laut Release Notes ist es nun weniger problematisch, sich vorwärts und rückwärts durch die einzelnen Konfigurationsmenüs des Wizard zu hangeln. Die Software hilft auch beim Einbinden des Cortado-Java-Applets in eine Webseite. Über Cortado können Flumotion-Benutzer ihre Audio-, Video- oder Webcam-Streams in ihre Webseite einbetten – die Zuschauer benötigen zum Betrachten lediglich die Java-Erweiterung für ihren Browser.
Das GTK+-Administrationsmenü informiert nun auch über die Auslastung des Systems durch einzelne Komponenten. Flumotion legt auch standardmäßig einen Shoutcast-User an und integriert den freien Dirac-Codec in das Stream-Encoding-Angebot. Nicht zuletzt lässt sich der Server besser an seine Umgebung anpassen, indem die Serverbetreiber bei Bedarf die Bandbreite für die Server-Komponente drosseln.
Im Unterschied zur kommerziellen Variante, dem Advanced Flumotion Server von Fluendo, stehen die Komponenten des einfachen Servers unter der GPL und liefert dieser seine Inhalte in offenen Formaten aus, etwa Ogg/Vorbis und Theora und neuerdings Dirac. Zum Download gibt es die freie Variante von Flumotion hier. Ein nur leicht angestaubter, frei verfügbarer Artikel aus unserer Schwesterpublikation LinuxUser verrät, wie man den Server einrichtet.



