Das österreichische Datenrettungsunternehmen Attingo hat nun Statistiken veröffentlicht, die ies n seiner 20-jährigen Praxis gewonnen hat.
So konnte die Firma in insgesamt über 42 000 Fällen Daten retten. Mit 78 Prozent waren einzelne Magnet-Festplatten die am häufigsten bearbeiteten Speichermedien. Gut die Hälfte der Platten (51 Prozent) waren interne Festplatten, 27 Prozent externe und 12 Prozent waren in RAID- oder NAS-Konfigurationen beziehungsweise in Servern verbaut. Wenn ein RAID verwendet wurde, dann am häufigsten RAID 5 (48 Prozent) vor der einfachen Spiegelung (RAID1, 38 Prozent). Neuere RAID-Level wie RAID 6 waren nur schwach vertreten (sechs Prozent). Die noch verhältnismäßig junge SSD spielte in den letzten 20 Jahren erst in 8 Prozent der Rettungsfälle eine Rolle.
Die häufigste Ursache für den Einsatz (fast 60 Prozent) waren Oberflächendefekte (inklusive Headcrash), in 19 Prozent der Fälle hatte die Elektronik der Platte versagt, in 16 Prozent die Schreib- Leseköpfe. Schäden an der Mechanik, zum Beispiel den Lagern, kamen kaum vor (vier Prozent).
Dreiviertel der geretteten Datenträger stammten aus Windows-Rechnern, 13 Prozent aus Macs und nur 11 Prozent aus Rechnern unter Linux, Unix oder VMware. Wie zu vermuten, führen die erfolgreichsten Plattenhersteller auch die Markenstatistik an: 47 Prozent der geretteten Plattem stammten von Western Digital, HGST oder Hitachi und 38 Prozent von Seagate, Samsung oder Maxtor.





