Startups skeptisch gegenüber den USA

Digitale Technologien gehören für viele Bürger zum Alltag. Allerdings fühlt sich ein Drittel (33 Prozent) der Deutschen häufig damit überfordert.

Die USA galten lange Zeit als Vorbild und Partner für die deutsche Startup-Szene. Seit dem Regierungswechsel dort wächst hierzulande die Skepsis. 7 von 10 Gründern (70 Prozent) halten die USA unter Donald Trump für ein Risiko für die deutsche Wirtschaft. Das hat der Digitalverband Bitkom in einer Umfrage herausgefunden.

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) würde aktuell zögern, mit Startups oder Unternehmen aus den USA zusammenzuarbeiten. Und 87 Prozent fordern, dass Deutschland seine digitale Souveränität stärkt, um unabhängiger von den USA zu werden. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 152 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Aktuell stellen 3 von 10 Startups (31 Prozent) eine mögliche Finanzierung durch US-Investoren auf den Prüfstand: 13 Prozent bevorzugen aufgrund des Regierungswechsels EU-Investoren, 11 Prozent sind zumindest zurückhaltender bei US-Investoren geworden und für 7 Prozent kommen US-Investoren gar nicht mehr in Frage. Allerdings sagen 30 Prozent, dass US-Investoren auch nach dem Regierungswechsel für sie attraktiv sind. Für 26 Prozent spielt Kapital aus den USA generell keine Rolle, 14 Prozent wollten oder konnten dazu keine Angaben machen.

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