Das von der Openstack Foundation im Mai ins Leben gerufene Projekt StarlingX hat eine erste Version seiner für Edge-Computing und dem Internet-of-Things optimierten Plattform veröffentlicht.
Treibende Kräfte hinter dem Projekt sind die Unternehmen Intel und Wind River, die damit eine Plattform für das Management von Edge-Anwendungen insbesondere für den Carrier- und Industriebereich schaffen wollen. Ziele sind geringe Latenzen, einfache Verwaltung und Administration nebst Fehlerbeseitigung und Konfigurationsmanagement.
StarlingX nutzt dafür bestehende Projekte und deren Software, etwa Ceph, Openstack und Kubernetes. Zu den Konfigurationsfähigkeiten zählen die automatische Erkennung und Konfiguration von neuen Nodes. Die grafische Benutzeroberfläche Horizon und ein Kommandozeileninterface dienen der Verwaltung der beteiligten Geräte und der Hardware-Komponenten.
Zum Fehlermanagement zählen benutzerdefinierte Alarme und Protokolle für Ereignisse auf den Infrastrukturknoten als auch auf virtuellen Ressourcen wie VMs und Netzwerken.
StarlingX hat als frisch gestartetes Projekt bereits einigen Zulauf, es gäbe 84 Mitwirkende, darunter 99Cloud, China Union Pay, Suse, Fujitsu und NEC, die rund 1300 Commits getätigt haben, teilt die Openstack Foundation mit. Die Software steht zum Download.
Beim Openstack Summit in Berlin (13. Bis 15. November) trifft sich die StarlingX-Community. Zudem sind diverse Vorträge von StarlingX angesetzt.



