Stadt Bern will freie Software an Schulen

Der Berner Stadtrat hat eine so genannte interfraktionelle Motion unterzeichnet, nach der der Einsatz von Open Source an Schule gefördert werden soll. Der Antrag wurde von rund der Hälfte der Parlamentarier unterzeichnet, heißt es aus dem Rat der Stadt in der Schweiz.

Gemäß dem Vorstoß für Open Source an Berner Schulen soll die Stadt nun prüfen, welche freie Software eingesetzt werden kann. Die Prüfung soll auch beinhalten, welche Lizenzkosten damit eingespart werden können.

Zudem soll ein Pilotprojekt an einigen Schulen gestartet werden, um verschiedene Einsatzformen zu testen. Die Stadt Bern solle auch Kontakt mit anderen Städten und Kantonen aufnehmen, um den FOSS-Einsatz gemeinsam zu koordinieren, wenn möglich. Plattformunabhängigkeit soll bei künftigen Anschaffungen ein Muss sein, fordern die Antragsteller.

Update: Die Meldung hat einen (sehr) alten Stand der Dinge wieder gegeben. Die Stadt Bern hat inzwischen eine Entscheidung getroffen. Dort heißt es:

“Die Schulen der Stadt Bern lösen sich aus der Abhängigkeit von Herstellern proprietärer IT-Lösungen. In Zukunft werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen in der Hauptstadt mit Open Source Software arbeiten. Dies nachdem eine Gemeinschaft mehrerer IT-Unternehmen, die mit Open Source arbeiten, die Ausschreibung für die neue Schulinformatik gewann.”

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