Mit der Version 10.1.8 wird Maria DB 10.1 nun als stabil betrachtet, erklärt Stiftungsmitglied Rasmus Johansson und erklärt einige der neuen Funktionen.
Als die drei wichtigsten Bereiche, in denen Entwickler Änderungen vorgenommen haben, macht Johansson im Maria-DB-Blog die Sicherheit, die Hochverfügbarkeit und die Skalierbarkeit aus. Vor allem der erste Bereich sei aktuell ein nachgefragtes Thema und Maria DB bessere in Sachen Security deutlich nach.
Die aktuelle Verschlüsselung stamme von Google, die Entwickler haben sie in Maria DB 10.1 integriert. Sie verschlüssele Daten nicht nur auf der Festplatte, sondern auch an anderen Schnittstellen, an denen sich Daten und Hardware berühren, etwa im Binlog bei Replikationen. Zugleich sei eine Verschlüsselung auf Zeit möglich: Rolling Encryption Keys gelten nur für eine bestimmte Zeit, bevor jeweils neue Keys diese ersetzen. Des Weiteren lassen sich nun Schemata für die Passwortvalidierung definieren, gegen die der User neue Passwörter testen kann.
Auch im HA-Bereich gibt es Neuigkeiten. Maria DB 10.1 bringt keine separaten Versionen von Maria DB und Maria DB Galera Cluster mehr mit, die Clusterfähigkeit lässt sich einfach einschalten, wenn es nötig wird.
Im Bereich Skalierung haben die Entwickler die parallele Slave-Replikation optimiert und nennt sich nun Optimistic Parallel Replication. Inserts, Updates und Deletes lassen sich nun auf dem Slave parallel ausführen, was zu Performance-Gewinnen führe. Zudem lässt sich Maria DB nun als Slave für MySQL 5.6 einsetzen, auch wenn das GTID verwendet. Nicht zuletzt soll Maria DB besser auf CPUs mit mehreren Kernen laufen und unterstützt Page Compression sowie Defragmentierung, eine Technologie, die ursprünglich von Facebook stammt.
Weitere Änderungen im Detail listet ein Blogeintrag der Entwickler auf, in den Release Notes findet sich ein Link zum Download der stabilen Version 10.1.8.






