Von den Entwicklern von Authzed stammt die nun als Open-Source freigegebene Umsetzung der von Google entwickelten Datenbank zur Speicherung von Berechtigungen.
Googles sogenanntes Zanzibar Paper beschreibt die Datenbank, die als verteiltes, beziehungsbasiertes Autorisierungssystem für die meisten der zentralen Cloud-Produkte von Google eingesetzt wird, darunter Docs, YouTube, Kalender und Maps. Die Entwickler von Authzed, die nun die Open-Source-Umsetzung der im Zanzibar Paper beschriebenen Datenbank verwirklicht haben, beschreiben den als absolut robust mit einer einer Betriebszeit von 99,999 Porzent und flott, mit einer 20 ms für Berechtigungsprüfungen.
Authzed ist ein Startup, das, nachdem Google im Sommer 2019 das Sansibar-Papier als Blaupause für eine API- und Service-Architektur veröffentlichte, den Plan einer Open-Source-Umsetzung fasste. Mit Authzed.com sei nun eine gehostete Berechtigungsplattform und mit SpiceDB eine leistungsstarke Engine dahinter entstanden.
SpiceDB sei skalierbar, unterstütze global replizierte Backends und unter der Apache2-Lizenz verfügbar. Die Skalierbarkeit sei durch die Implementierung der Skalierungskonzepte aus dem Sansibar-Papier ermöglicht worden, verteiltes Caching und parallele Ausführung zählen die Entwickler dazu.
De Quellcode liegt laut der Ankündigung von Authzed bei Github.



