Ein deutscher Supercomputer ist Energiespar-Weltmeister und auf Anhieb an der Spitze der Green-500-Liste gelandet.
Der Supercomputer trägt den wenig poetischen Namen L-CSC und ist im Darmstädter GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung zu Hause. Wissenschaftler setzen ihn vor allem ein, um Experimente am Beschleunigerzentrum Fair (Facility for Antiproton and Ion Research) umzusetzen, das zurzeit in Darmstadt entsteht.
Die Green-500-Liste sucht, anders als die Top-500-Liste für Supercomputer, nicht die schnellsten, sondern die energieeffizientesten Rechner. Die Rangliste bewertet, wie viele Rechenoperationen pro Sekunde ein auf Geschwindigkeit getrimmter Höchstleistungsrechner mit einem Watt elektrischer Leistung erreicht. Beim L-CSC sind das 5,27 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde je Watt, damit reichte es in diesem Jahr für den Pokal.





