Sourceforge, der bekannte Hoster zahlreicher Open-Source-Projekte, erweitert sein Repertoire um verschiedene Versionsverwaltungen, darunter Git.
Sourceforge gibt tausenden von Software-Projekten seit Jahren ein virtuelles Zuhause. Dazu gehört auch die Nutzung der Versionsverwaltungssysteme Subversion und CVS. Nun erweitert die Plattform ihr Angebot: Zusätzlich dürfen Projekte ihren Code nun auch über Bazaar, Git und Mercurial ein- und auschecken.
Der Einsatz mehrerer Versionsverwaltungen macht durchaus Sinn, denn diese befriedigen unterschiedliche Ansprüche. Linus Torvalds entwickelte Git beispielsweise, weil es zum damaligen Zeitpunkt keine freie Alternative gab, welche die Ansprüche der Kernel-Entwickler befriedigt hätte. Einige Projekte wechseln auch erst nach einiger Zeit zu Sourceforge: Sie brauchen in diesem Fall keine neue Syntax zu erlernen. Während MySQL, Launchpad und die Linux Foundation bereits seit einiger Zeit auf Bazaar setzen, gehören zu den bekannteren Mercurial-Nutzern das ALSA-Projekt, NTFS-3g und OpenJDK.


