In seinem Blog denkt Ben Kevan, seines Zeichens Linux/VMware-Admininistrator mit Wohnsitz in Kalifornien, laut über die Zukunft von Yast nach.
Zunächst zeigt er in seinem Blog ein paar Screenshots aus einer aktuellen Build-Version von Yast. Er hält das Konfigurationssystem von Opensuse mittlerweile für reif genug, um auch auf andere Systeme portiert zu werden. “Ich würde sagen, Yast steht schon lange nicht mehr für ‘Yet another Setup Tool’. Ich betrachte es als ‘The ultimate setup tool’.” schreibt er in dem Blogeintrag.
Am Ende kommt er dann zu der Idee, Yast für andere Distributionen zu forken. Dabei stützt er sich auf eine Aussage von Opensuses Community-Manager Joe Brockmeier. Der hatte am Freitag in einem Beitrag laut darüber nachgedacht, Yast “getrennt von Opensuse zu veröffentlichen.” Dabei bezog er sich wiederum auf eine Überlegung von Stanislav Visnovsky, von dem die Idee offenbar stammt.
Brockmeier nennt gleich mehrere Gründe, die dafür sprächen. Linux mangele es noch an einem guten und verständlichen übergreifenden Management-Tool. Yast-Releases würden als separates Projekt mehr Aufmerksamkeit erlangen. Nicht zuletzt würden mehr Anwender das Tool testen und es so verbessern.





