Snom, Hersteller von IP-Telefonen mit Open-Source-Software, bringt das neue Modell Snom 370 mit erweiterten Funktionen und Detailverbesserungen mit zur CeBIT nach Hannover.
Die Entwickler haben sich unter anderem der Sprachqualität angenommen, das Display (240 x 128 Pixel) vergrößert und den internen Speicher des Geräts erweitert. Letzterer Eingriff in das Innenleben des VoIP-Telefons ermöglicht das Abspielen von multimedia Inhalten aber auch die Einbindung von kundenspezifischen Applikationen. Der Hersteller nennt die VPN als Beispiel für eine solche Erweiterung. Die Anruflisten des für den professionellen Einsatz konzipierte Telefon lassen sich über XML konfigurieren. Schutz vor unerwünschten Mithörern bieten TLS (Transport Layer Security), SRTP (Secure Real-Time Transport Protocol) und die SIPS, verschlüsselte Variante des Session Initiation Protocol.
Das Telefon hat außerdem einen Minibrowser integriert, der die Anzeigen von eigenen Applikationen, Telefonverzeichnissen aber auch Newstickern ermöglichen soll. Wie bei Snom üblich gibt es nach Erscheinen des Geräts die Linux-basierte Firmware – und mögliche Updates – zum Download, auch als Quellcode. Das Datenblatt (PDF) zum Telefon liefert weitere Details. Snom bringt das Telefon nach eigenen Angaben im April auf den Markt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei rund 330 Euro.



