Slackware gehört zu den ältesten Distributionen überhaupt und feierte am Mittwoch seinen 21. Geburtstag.
In einem Blogeintrag lässt sich Patrick Volkerdings Ankündigung der Version 1.0 vom 16. Juli 1993 nachlesen, die damals an die Newsgroup “comp.os.linux” ging. Darin erklärte Volkerding, dass Slackware 1.0 eine stark veränderte Variante von SLS sei und sich über FTP-Server herunterladen lasse.
Es gab zwei verschiedene Serien von Slackware, die Volkerding als A und X bezeichnete. Erste fand auf 13, letztere auf 11 Disketten Platz. In Serie A kam als Bootloader Lilo zum Einsatz, mit an Bord waren der Kernel 0.99pl10, GCC 2.4.5, die Shells Ksh und Tcsh, Mailx, das TCL-Toolkit und das Netzwerkpaket Net-2. Serie X war weitgehend identisch mit SLS X, hinzu kamen die Xfree-86-Version 1.3, der Open Look Virtual Windowmanager und der XS3-Server mit Support für S3-basierte Grafikkarten. Auch der Bildbetrachter Xv war an Bord.
Slackware war unter anderem der Vorläufer von Suse-Linux, existiert noch heute, und die Vorsilbe Slack im Namen der Distribution ist eine Referenz auf die Church of Subgenius, einer parodistischen Religion.






