Die traditionsreiche Linux-Distribution Slackware ist in Version 13 erhältlich. Erstmals gibt es auch eine Ausgabe für 64-Bit-Intel-CPUs .
Das ist laut Release-Notes vor allem der Arbeit des Entwicklers Eric Hameleers zu verdanken. Dessen Slackbuild-Skripte für den 64-Bit-Port seien so gut, dass sie nun auch für die 32-Bit-Variante und weitere Architekturen zum Einsatz kommen.
Daneben vollzieht Slackware in seiner neuen Release den Umstieg von der KDE-Version 3 zu 4. Die Distribution setzt nun auf KDE 4.2.4, bei einigen Anwendungen wie K3b liefert sie allerdings auch die KDE-3-Versionen mit, falls die KDE-4-Ausgaben störende Bugs aufweisen. Die Desktop-Umgebung Xfce erfuhr ein Update auf 4.6.1, Gnome-Anwender sind nach wie vor auf externe Paketquellen wie Dropline oder Gnomeslackbuild angewiesen.
Der mitgelieferte Kernel 2.6.29.6 unterstützt das Grafikbeschleuningung per DRI und steht in Varianten für Ein- und Mehrprozessormaschinen zur Verfügung. Als Testing-Paket gibt es auch die Kernel-Version 2.6.30.5.
Weitere Details gibt es in der Mitteilung zur neuen Version, den Release Notes und der Datei “CHANGES_AND_HINTS.TXT“.
Slackware 13 steht auf zahlreichen Mirrors sowie per Bittorrent zum Download bereit. Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, bestellt die DVD, das CD-Set oder Fanartikel im Slackware-Shop.



