Die Distribution Slackel basiert auf Slackware und Salix. Die Version 7.2 bringt neue grafische Tools mit, die eine Erstellung und die Installation der Slackel-ISO-Images erleichtern. Darüber hinaus haben die Entwickler die Pakete aktualisiert.
Slackel 7.2 bringt drei neue grafische Tools mit: “instonusb” schreibt ein ISO-Image mit Slackel auf einen USB-Stick. Auf Wunsch erstellt das Werkzeug auch einen verschlüsselten Container, in dem das System im Live-Betrieb dann Einstellungen und persönliche Daten des Nutzers speichert. Das Tool “multibootusb” kann mehrere ISO-Images auf einen USB-Stick übertragen. Anwender haben dann beim Booten vom Stick die Wahl zwischen den verschiedenen Systemen. Der Slackel Live Installer übernimmt schließlich die eigentliche Installation von Slackel.
Unter der Haube verwendet Slackel 7.2 den Linux-Kernel 4.19.59, alle Softwarepakete stammen aus dem aktuellen Current-Zweig von Slackware. Slackel ist in einer 32- und 64-Bit-Fassung zu haben, wobei die 64-Bit-Version auch auf UEFI-Systemen startet. Den Desktop stellt Openbox.
Neu sind auch zwei Shell-Skripte: “make_new_kernel_module.sh” aktualisiert die Kernel-Module und Initrd auf einem Live-System. Das gleiche erledigt “make_new_kernel_genericmodule.sh” beim Einsatz eines generic Kernels. Sämtliche Neuerungen listet auch die offizielle Ankündigung auf.



