Sicherheitslücke in Unix-Urgestein HP-UX

In Hewlett-Packards Unix-Version HP-UX ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden, die nicht mehr geschlossen wird.

Wie der Sicherheitsdienst iDefense berichtet, kann ein Angreifer mittels eines Buffer Overflows im Modul “ldcconn” beliebigen Code ausführen. Das Modul ist Teil des Konfigurationswerkzeugs “HP Controller für Cisco Local Director” und läuft via “inetd” auf TCP-Port 17781. Sendet ein Angreifer einen zu langen Befehlsstring an diesen Port, kommt es zu einem Bufferoverflow.

Betroffen sind HP-UX-Systeme der Versionen 11.x, die seit 2000 vertrieben werden. Die Lücke soll nach Aussagen von HP nicht gestopft werden, da der HP-Controller nicht mehr gepflegt werde. Betroffene Administratoren sollten auf andere Konfigurationswerkzeuge oder aktuellere Systeme umsteigen.

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