Sequoia haben einige Entwickler ihre neue Verschlüsselungsbibliothek getauft, eine Open-PGP-Implementierung in Rust. Sie soll den Umgang mit PGP erleichtern.
An der nach dem Mammutbaum benannten Bibliothek Sequoia arbeiten drei ehemalige Gnu-PG-Entwickler mit, unterstützt wird das Projekt durch die Pep Foundation und die Wau-Holland-Stiftung. Die in Rust geschriebene Implementierung ist modular, lässt sich aber sprachübergreifend integrieren. Unter anderem bringt sie ein C-API mit.
Sequoia hilft unter anderem dabei, die Schlüssel der eigenen Kontakte zu verwalten. Der integrierte Keystore speichert die Schlüssel nicht nur, sondern aktualisiert sie auch. Das ist insbesondere bei Schlüsselrückrufen hilfreich. Zugleich lassen sich mit PGP Dateien ver- und entschlüsseln. Die eingebaute Key Rotation ahmt dabei einen ähnlichen Effekt wie Forward Secrecy nach.
Ein über die Webseite erreichbarer Guide hilft nicht nur beim Installieren der Software, sondern zeigt auch an einem Beispielprojekt, wie sich Sequoia verwenden lässt.
