Der Sicherheitsspezialist Barracuda hat die von seinen Sicherheitssystemen geblockten Angriffe analysiert. Ein Fazit: Auf bekannten Softwarelücken gibt es oft Millionen von automatisierten Scans.
Barracuda hat Sicherheitsprobleme von VMware und Microsoft zum Anlass genommen, die Angriffe genauer zu analysieren. Bei Microsofts Exchange-Server-Lücke, auch als Hafnium-Lücke bekannt, die im März 2021 bekannt wurde, sei auch von März vermehrt nach den Schwachstellen gesucht worden, und es seien regelmäßige Scans nach diesen Schwachstellen auf den Sensoren und in den Barracuda-Niederlassungen weltweit aufgetreten. Das Sondieren nehme von Zeit zu Zeit zu und falle dann wieder auf ein niedrigeres Niveau ab, teilt Barracuda mit. Ein ähnliches Muster gab es bei einer Lücke in VMware. Auch dort seien sofort nach Bekanntwerden regelmäßig Scans aufgetreten, die dann in der Anzahl wieder weniger geworden seien. Es sei jedoch zu erwarten, dass diese Scans von Zeit zu Zeit wieder zunehmen, teilt das Unternehmen mit. Angreifer würden die Listen von bekannten Sicherheitslücken mit hoher Auswirkung immer weder durchgehen, es sei also mit einer Art Routine zu rechnen.

Deutlich weniger Scans und Attacken an den Wochenenden. Quelle: Barracuda
Die Angreifer richten nach Erkenntnissen von Barracuda ihre Angriffe, auch wenn sie automatisiert durch Bots und Scans erfolgen, nicht nur nach den Bürozeiten aus sondern auch nach der üblichen Arbeitswoche. Am Wochenenede, so die Experten, würden die Cyberkriminellen auch Pause machen.




