Festplattenhersteller Seagte und das Kernforschungszentrum CERN haben eine Kooperation beschlossen, um gemeinsam an der Entwicklung der Seagate Kinetic Open Storage Plattform zu arbeiten.
Hintergrund sind die unvorstellbaren Datenmengen die im Betrieb des Large Hadron Collider (LHC) des CERN anfallen: Der derzeit größte Teilchenbeschleuniger hat bis dato bereits 100 Petabyte an Daten erzeugt und liefert monatlich weitere zwei bis drei Petabyte an Informationen. Die Seagate Kinetic Open Storage Plattform restrukturiert die traditionellen Storage-Server-Architekturen von unten nach oben, indem sie objektorientierte Anwendungen direkt mit dem Speichergerät verbindet. Die vielen Hard- und Software-Schichten, die bei herkömmlichen Stacks zum Einsatz kommen, sind bei Seagate Kinetic eliminiert. Dadurch verbessert Seagate Kinetic die Performance und trägt gleichzeitig zu einer beachtlichen Kostensenkung von 15 bis 40 Prozent bei.
„Mit CERN daran zu arbeiten, eine der extremsten und anspruchsvollsten Speicherumgebungen der Welt effizienter zu betreiben, ist eine spannende Gelegenheit für Seagate“, sagt Scott Horn, Vice President of Marketing bei Seagate. „Wir sind davon überzeugt, dass durch unsere Partnerschaft nicht nur das große Speichersystem von CERN profitieren wird. Sie wird auch uns helfen, die Seagate Kinetic Open Storage Plattform weiter zu verbessern, indem wir sie in einem unvergleichlichen Umfeld der Datenerzeugung erproben.“





