Die freie Scheme-Implementierung Racket (ehemals PLT Scheme) ist in Version 5.3 mit zahlreichen Neuerungen erhältlich.
Die neue Release führt so genannte Submodule ein, eingebettete Moduldeklarationen, die sich aber auch unabhängig vom umgebenden Modul laden und ausführen lassen. Ein Blogeintrag vom Kernentwickler Matthew Flatt erläutert Näheres. Daneben gibt es ein neues grafisches Profiling-Tool für das Programmieren mit Futures. Neue Bibliotheken erleichtern die Arbeit mit Json und Fließkomma-Bitmaps. Weitere Informationen gibt es in der Release-Mail.
Racket steht unter LGPL und bringt unter anderem einen interaktiven Kommandozeilenmodus, einen Compiler sowie die integrierte Entwicklungsumgebung DrRacket mit. Auf der Racket-Homepage steht Version 3.5 im Quelltext sowie in Binärpaketen für Fedora, Debian, Ubuntu, Windows und Mac OS X zum Download bereit.
Daneben weisen die Racket-Entwickler auf eine Sammlung von Z-Shell-Erweiterungen für Interpreter und Compiler hin. Sie sollen in einer der nächsten Versionen Teil des Racket-Pakets werden.




