Für einen möglichst breiten Einsatz der Programmiersprache Rust muss diese auch auf vielen CPU-Architekturen laufen. Die Debian-Betreuer melden nun 14 unterstützte Architekturen. Mit dem neuen RISC-V und dem sehr alten M68K sollen weitere folgen.
Das Entwicklerteam der Programmiersprache Rust positioniert diese als Sprache zur Systementwicklung und als Alternative zu C oder C++. Damit Rust sich in diesem Bereich langfristig wirklich durchsetzt, muss die Sprache aber auch ähnlich universell einsetzbar sein. Diesem Ziel ist das Debian-Betreuerteam nun ein Stück näher gerückt, denn die Linux-Distribution unterstützt Rust nun auf 14 CPU-Architekturen und damit auch auf allen Release-Plattformen.
Zuletzt hinzugekommen sind laut der Ankündigung auf der Mailing-Liste verschiedene MIPS-Varianten (mips, mipsel, mips64el) sowie die PowerPC-Variante PowerPCSPE. Den Angaben zufolge wurden die notwendigen Arbeiten von vielen unterschiedlichen Teams unterstützt, allen voran von der LLVM-Compiler-Community, die sich um die Backends und das Beheben vieler Fehler gekümmert hat.
Kandidaten für weitere Architekturen
Die nächsten möglichen Kandidaten für neu unterstütze Architekturen sind zum einen die 64-Bit-Variante von RISC-V sowie x32. Bei Letzterer handelt es sich um ein Linux-ABI für x86-64, das allerdings 32-Bit Integer, Longs und Zeiger verwendet. Hier ist die Unterstützung jedoch teilweise noch ungeklärt beziehungsweise von sehr vielen Fehlern geplagt.
Mit Blick auf Entwicklungen bei LLVM, das als Compiler-Bausatz auch für den Rust-Compiler zum Einsatz kommt, ergeben sich weitere Möglichkeiten für die Unterstützung von CPU-Architekturen. Dazu gehören die fast 40 Jahre alte Motorola-68000er-Familie (M68k) oder auch die Unterstützung für die Alpha- und Itanium-Architektur. Der Rust-Support dieser veralteten CPU-Architekturen hängt vor allem von dem LLVM-Backend-Support selbst ab.






Hehe, cool :)
Ich habe noch einen oldworld Mac mit debian m68k drauf :)